11.10.08

Nachdem sich um 6 Uhr alle aus ihren Betten gequält hatten ging es zeitig wieder zurück nach Hanoi.

Hier stand am Vormittag ein Besuch bei einer Veranstaltung des Frauenzentrums Hanois an. Kurz Programm abgeliefert und Applaus mitgenommen, konnten wir uns den Basar näher anschauen und beim anschließenden Buffett außergewöhnliche Sachen zum Mittag essen.

Am Nachmittag durften wir unsere Zeit wieder frei einteilen. Die meisten nutzten die Zeit um sich nochmals in der  Altstadt umzusehen. Leider viel die letzte halbe Stunde wortwörtlich ins Wasser. Nach einem Wolkenbruch stand die Altstadt und die Straßen drumherum unter Wasser und es war ein Abenteuer überhaupt ein Txi zu bekommen welches uns zum Hotel fahren konnte.

Den Abend verbrachten wir dann mit Wäsche trocknen und Sachen packen für den nächsten Tag.

28.10.08 10:14, kommentieren

12.10.08

Der heutige Tag versprach einiges an Überraschungen, denn heute sollte es in den Nationalpark gehen und am Abend stand die Nachtfahrt in das 600 km entfernte Hue an.

Aber erstmal fuhren wir wieder mit wenig Gepäck in unserem kleinen Bus in den Nationalpark. Da wir doch einige Zeit fuhren gab es am Ziel erst einmal Mittagessen um uns zu stärken, denn danach ging es los.

Den Anfang machte eine Auffangstation Deutschen zoologischen Gesellschaft für Affen. hier erfuhren wir einiges über die Auswilderung der Affen. Danach ging es dann mit dem Bus weiter hinein in den Nationalpark. Von unserem Busparkplatz aus machten sich die meisten auf den im Nachhinein doch beschwerlichen Weg zu einem jahrhunderte alten Baum. Klitschnass aber happy mal im Urwald gewesen zu sein, kamen wir nach 2 Stunden wieder aus dem Wald.

Nun ging es wieder ein ganzes Stück mit dem Bus zurück bis zum Treffpunkt wo uns der Überlandbus abholen sollte. Hier konnten wir nochmal in Ruhe duschen und bekamen noch ein leckeres Abendessen.

Dann kam der Bus! Von Müdigkeit war nichts mehr zu spüren, denn der angesprochene Bus bestand aus 3 Reihen schmaler Doppelstockbetten. Nachdem endlich alle ein Bett und ihr Gepäck verstaut hatten war noch lange nicht Ruhe, was uns einige böse Blicke der anderen Fahrgäste einbrachte. Aber auch das legte sich, so dass nach einer Weile so ziemlich alle schliefen oder zumindestens die Augen zu hatten.

28.10.08 12:27, kommentieren

13.10.08

So wie dieser Tag anfing konnte es nur besser werden. Das erste was man hörte wenn man früh um 4 aufwachte war Regen ... Regen ... und noch mehr Regen! Von den Straßen war teilweise nichts mehr zusehen und auch einige von uns bekamen etwas ab, denn der Bus war undicht und einige Matratzen dann nass.

Irgendwann gegen 8 Uhr wurden wir in Hue aus dem Bus geschmissen und wir durften im Regen erstmal noch bis ins Hotel laufen, was unsere Stimmung natürlich sehr sehr hob!

Im Hotel gab es gleich die nächste "super" Botschaft, es waren erstmal nur 4 Zimmer frei und Frühstück gab's auch keins mehr. Nachdem wir uns auf die Zimmer aufgeteilt und geduscht hatten, wurde irgendwo her Weißbrot besorgt und unser Marmeladenvorrat gekillt. Da wir bis zum Mittag nichts weiter zu tun hatten nutzten wir die Zeit um wenigstens etwas fehlenden Schlaf nachzuholen.

Und was war das erste was wir hörten als wir wieder aufwachten? Natürlich: Regen!!! Im Nachhinein wurde uns dann mal gesagt 'Ach das war nur nen kleiner Taifun!' ... juhu!

Nach dem Mittag, was doch wieder etwas den Vormittag entschädigte, wurden Regencaps besorgt und bewaffnet mit Badelatschen zogen einige dann doch los um die Stadt zu erkundigen.

So ging dann unser erster Tag in Hue sogar ohne Regen zu Ende.

29.10.08 17:44, kommentieren

14.10.08

Da auch für heute in Hue schlechtes Wetter angesagt war, beschlossen wir mal schnell mit dem Buss über den Wolkenpass (Wetterscheide) nach Da Nang zu fahren.

Bevor wir aber in Da Nang endlich schwimmen gehen konnten, besuchten wir die Mamorberge und den Urlaubsort Hoi An. Wobei der Besuch der Berge mal wieder das anstrengenste am ganzen Tag war, die Treppe nahm ja garkein Ende. Aber erstmal oben hatte man einen schönen Blick über die Gegend und konnte sich ein paar schöne Pagoden ansehen.

Nach einem sehr leckeren Mittagessen schlenkerten wir einige Zeit durch Hoi An und erkundeten den Ferienort.

Dann ging es endlich nach Da Nang an den Strand. Hier erwartet uns fast weißer Sand und im Gegensatz zu Do Son blaues Wasser. Der einzige Minuspunkt waren die ständigen Nasenspülungen aufgrund des Wellengangs und dem hohen Salzgehalt des Wassers, aber das hielt uns nicht davon ab gut eine Stunde uns in die Wellen zu schmeißen.

Fix und fertig fuhren wir dann wieder zurück nach Hue, aber dieses mal nicht über den Pass sondern durch einen 6 km langen Tunnel, so dass wir einiges an Zeit sparten. Trotzdem kamen wir zu spät zum Essen.

 

29.10.08 19:36, kommentieren